Landeskader geht mit Biss, Bock und guter Laune in die nächste Saison

Do, 30.11.2017 - 16:33
LRL-Finale 2017 Striegelhaus
Das Landesranglistenfinale ist der Abschluss des Kadersichtungswochenendes gewesen. Foto: Neuendorf/Goslarsche Zeitung

 

Für die Jugend in Niedersachsen gab es eine ereignisreiche Spätsaison. Direkt nach den Herbstferien trafen sich 43 jugendliche Niedersachsen mit ihren Betruern in der Jugendherberge Torfhaus im Harz zur Kadersichtung für 2018, für das sich der Kader das Motto: Biss, Bock und gute Laune ausgesucht hat.

Es wurde viel trainiert und diskutiert. Eine Nacht-Sprint-Zwei-Schlaufen-Staffel am Freitagabend, zwei schöne Techniktrainings mit hohem Anspruch und vielen Höhenmetern auf der nagelneuen Karte bei Torfhaus und heiße Diskussion um die besten Techniken und Routen sorgten für einen runden, aber anstrengenden Lehrgang. Zum Abschluss gab es dann ein hartes LRL-Finale bei schlechtem Wetter, aber guter Laune in Clausthal-Zellerfeld. Anspruchsvolle Routen bestimmten den Wettkampf. Am Ende setzten sich meistens die Favoriten durch.

Zwei Wochen später war dann eine kleine Delegation von Niedersachsen zum JAKT nach Budenheim unterwegs. Die Bundestrainerin hatte 13 Niedersachsen zum Treffen der Anschlusskader nominiert. Mit drei Betreuern sind dann schließlich elf Niedersachsen ins rheinland-pfälzische Budenheim gefahren um sich mit den Anschlusskadern der anderen Bundesländer zu treffen. Auch hier startete das Wochenende mit einem Nacht-Sprint am Freitagabend. Samstag ging es dann auf eine Postenhatz nach Bad Kreuznach. Das Highlight war dann der Saulheimer Weinberg-OL. Eine Technikeinheit bei Dauerregen am Sonntag rundete das Wochenende ab.

Es gab viel Kontakt mit den Startern der Junioren-WM 2017 und viel Erfahrungsaustausch. Der C-Kader-Bundestrainer bereicherte uns mit einem Vortrag über Planung im OL. Alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende, organisiert von unserer D/C Kader Trainerin Nina Döllgast. Im Vergleich konnten sich unsere Niedersachsen gut präsentieren. Einige durften sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im Bundeskader 2018 machen.

Joachim Stamer