Kleiner Bruder wird immer beliebter

Mon, 26.06.2017 - 16:01
bahn LD2
Beim Sprint ist die längste und schwierigste Bahn natürlich nicht so lang wie beim 24-Stunden-OL. Grafik: Stamer

 

Der 24-Stunden-OL in Thüringen ist eine der traditionsreichsten Orientierungslauf-Veranstaltungen Deutschlands. Der kleine Bruder, der in Niedersachsen gerade laufen lernt, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Der 2-mal-24-Minuten-OL des SV Hildesia Diekholzen findet schnell viele neue Freunde.

Im Ursprung war es nur eine launige Trainingseinheit der Diekholzener. Doch schnell kamen auch Läufer aus anderen Vereinen dazu. Nun fand die zweite offizielle Auflage des 2-mal-24-Minuten-OLs statt. Anfänger und Versierte hatten jede Menge Spaß. Das schnellste Team mit Esther und Luis Moreton hat immerhin zehn der zwölf angebotenen Bahnen geschafft.

Wie beim großen Bruder gibt es verschiedene Bahnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Längen: von SE (short easy) über SD (short difficult) und LE (long easy) bis LD (long difficult). Während beim 24-Stunden-OL ab dem Massenstart ein ganzer Tag (inklusive Nacht) Zeit ist, um so viele Bahnen wie möglich mit seinem Team zu bewältigen, sind es beim 2-mal-24-Minuten-OL logischerweise 48 Minuten. Und die Bahnen gleichen denen eines Sprint-OLs.

So diente dann auch die Karte von den diesjährigen Landesmeisterschaften im Sprint-OL auf dem Berghölzchen in Hildesheim als Wettkampfgelände. Traumhaftes Wetter und Blick auf die Altstadt sorgten für beste Rahmenbedingungen. "Gefehlt hat eigentlich nur die Grillparty im Anschluss", sagt Wettkampfleiter Joachim Stamer augenzwinkernd.

Für kommendes Jahr wird die Veranstaltung von einem Donnerstag auf einen Freitag verlegt. Damit sie noch mehr neue Freunde findet...

Eike Bruns