Viel los beim Winter-OL-Wochenende im Raum Hildesheim

Fr, 17.02.2017 - 14:51
Karte
Die Langstrecke über den Marienberg. Karte: Schliebener

 

Schon seit vielen Jahren zieht das Winter-OL-Wochenende Anfang-Mitte Februar die OLer aus dem südlichen und mittleren Niedersachsen zu einem kleinen Saisonauftakt in den Raum Hildesheim.

Die Karte rund um die bekannte Marienburg bei Nordstemmen gibt es schon seit 1997, und die Kartendatei wird jedes Jahr fortgeführt. In den letzten Jahren sind neue Karten im Raum Diekholzen und Hildesheim hinzugekommen. So konnte sich ein Wochenendprogramm entwickeln, das von den Jugendlichen gerne zu einem ersten D-Kader-Treffen genutzt wird, wobei die OL-Trainings offen für alle sind.

 

Kader
Die Kaderathleten bei ihrem Trainingslager in Nordstemmen. Foto: Hofmeister

Los ging es mit einem kleinen Nacht-OL am Freitag Abend, diesmal wieder mit Start und Ziel bei Familie Finke-Schliebener in Nordstemmen. Der Dauerfrost hatte zum Glück kein Glatteis mitgebracht, so dass die Strecke mit einem Laufweg von gut 5 km im urbanen Gelände ohne Rutschpartien und Zwischenfälle von 23 Aktiven absolviert werden konnte.

Am Samstag empfing dann kaltes aber trockenes Winterwetter ohne Schneelage die etwa 60 Läuferinnen und Läufer an der Marienburg. Dort gab es wie gewohnt drei ganz verschiedene Strecken Lang-Mittel-Kurz, die auch auf reduzierten Karten ohne Wege absolviert werden konnten. Junioren-Nationalmannschaftsläufer Ole Hennseler vom MTV Seesen setzte auf der langen und mittleren Bahn klare Bestzeiten. Wie im letzten Jahr war der Hochschulsport Hannover unter Leitung von Paul Czioska vertreten.

Am Sonntag Vormittag endete das intensive Wochenende mit einem Vielposten-OL in Diekholzen, wobei gut 30 Teilnehmer am Start waren und wieder zwischen vollständiger und reduzierter Karte wählen konnten. Auf der langen Bahn war erneut Ole Hennseler am schnellsten, während sein Bruder Theo auf der kürzeren Strecke vorne lag.

Die gut vorbereiteten Trainingseinheiten werden überwiegend mit SPORTident durchgeführt, wobei wir dafür noch sehr gut die alten, im Jahr 2000 angeschafften NTB-Stationen nutzen können. Diese Stationen können für Wettkämpfe nicht mehr eingesetzt werden, so dass der materielle Verlust bei einem eventuellen Diebstahl in den Gebieten mit vielen Spaziergängern gering wäre. Andererseits können nur alte SI-Cards mit Nummern kleiner eine Million verwendet werden, die schon seit Jahren nicht mehr neu zu kaufen sind. Wir haben zwar ca. 20 geeignete Leih-Chips, doch wurde es vor allem am Samstag eng.

Daher ein kleiner Spenden-Aufruf: Wer noch einen oder mehrere alte SI-Chips ungenutzt zu Hause herumliegen hat, kann sie gerne dem D-Kader zukommen lassen.

Stephan Schliebener